Preis einer Rassekatze


Leider gibt es immer noch Menschen, die glauben mit einer Katzenzucht ließe sich Geld verdienen. Eine seriöse Zucht ist ein teures und sehr zeitintensives Hobby. Der Preis für ein Kitten deckt dabei nicht mal die regelmäßigen Ausgaben, wie:

  • Mitgliedschaft im Züchterverein, Eintragung der Zucht
  • Informationsmaterial, Austausch mit anderen
  • Gewährleistung einer katzengerechten Umgebung, heißt: mehr Platz, mehr Katzenmobiliar, weil es verschleißt
  • Untersuchungen der Elterntiere vor der Deckung (div. Bluttests, Kotuntersuchungen)
  • Kosten für Muttertier (u.a.Vitamine)
  • Deckkosten für den Deckkater sowie die Fahrtkosten (ev. mehrmals), tierärztliche Untersuchung des Katers
  • Spezialfutter für tragende Kätzinnen, tierärztliche Kontrolle (u.a. Ultraschall, Röntgen)
  • Geburt: Kosten für Komplikationen, Kaiserschnitt etc.
  • Hochwertige Nahrung für die Babys, Streukosten, Spielzeug
  • Ausstellungskosten für Stammbäume, Impfpässe, Gesundheitszeugnisse
  • Impfkosten, Entwurmungskosten, Chip-Kosten

Hier ist noch nicht der Zeit- und Nervenaufwand eingerechnet, den kleine Katzenbabies mit sich bringen, sowie die schlaflosen Nächte und die täglichen Putzaktionen.
Die Frage ist also nicht, ob ein Katzenbaby soviel kosten muss, sondern eher, ob es wirklich so hochwertig versorgt wurde, wie es nötig ist, um den hohen Preis zu rechtfertigen. Ein hoher Kostenfaktor bei uns, die ein Wurf mit sich bringt, macht die Ernährung aus. Ein Kitten braucht viel mehr Fleisch als eine ausgewachsene Katze (mit Ausnahmen trächtige und säugende Katze), da es noch in der Wachstumsphase ist. Dieses sollte mehrmals am Tag sowie abwechslungsreich serviert werden. Deswegen sollte jeder Kitteninteressent folgende Fragen bei einem Besuch parat haben:

  • Welches Futter bekommen die Katzen und Kitten?
  • Wie viele Katzen leben im Haushalt und wie werden sie untergebracht?
  • Bekommen die Mädchen ausreichend Pausen nach Geburt und Aufzucht, oder werden die vom Verein vorgeschriebenen Pausen bzw. Maximalzahl der Würfe/Jahr jedesmal ausgereizt?
  • Sind die Kitten aktiv bzw. offen oder verstecken sich?

Einige würden sich fragen warum man überhaupt züchtet, wenn es sich doch nicht rentiert?

Doch tut es: Als Züchter ist man in eine bestimmte Rasse verliebt und und möchte zur Erhalt dieser Rasse beitragen.
Man züchtet mit Hingabe und Freude und das Lob ist das größte Geschenk:-)
E
s ist eben ein Hobby und wie fast jedes Hobby kostet es Geld.

 

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte.

Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren,

werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter,

zu wenig zu bezahlen.

Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.

Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles,

da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko,

das Sie eingehen, etwas hinzurechnen.

Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld,

um für etwas Besseres zu bezahlen.

 

John Ruskin, engl. Sozialreformer, 1819 - 1900

 

Am Bächenbuckel 22, D-69118 Heidelberg                                           

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1. Deutscher Edelkatzenzüchter-
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